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Atomium, Brüssel

Lichtplanung der Innenräume sowie Entwicklung und Umsetzung mehrerer neuer Lichtobjekte

Das Atomium – Brüssels Wahrzeichen! Errichtet wurde es anlässlich der Expo 58. Das außergewöhnliche Gebäude misst 102 m Höhe und wurde von 2003 bis 2006 renoviert.

Ingo Maurer und sein Team wurden beauftragt, die Beleuchtung im gesamten Gebäude mit seinen 9 Kugeln und den Verbindungsrohren neu zu gestalten. Neben der Planung und Ausarbeitung wurden mehrere neue Lichtobjekte für die entsprechenden Räume eigens entwickelt und gefertigt.

Friederike Klesper hatte das Privileg und Vergnügen, von Anfang an bis zur Wiedereröffnung im Jahr 2006, Teil dieses aufregenden Projektes für Ingo Maurer zu sein.

Von den neun Kugeln mit einem Durchmesser von 18 Metern sind sechs für Besucher zugänglich. Auf den bis zu vier Ebenen jeder Kugel befinden sich Ausstellungsräume, aber auch Verwaltungs- und Betriebsräume.

Ein großformatiges Lichtobjekt aus Fiberglas und Aluminium im Durchmesser von 4,30 Metern schwebt auf der weiträumigen Ebene der Multifunktions-Kugel. Weitere Lichtobjekte im Durchmesser von 2,00 Metern, sowohl transparent als auch weiß, wurden auf den anderen Ausstellungsebenen installiert.
An ausgewählten Kreuzungspunkten der Eisenstruktur wurden zusätzliche Lichtquellen installiert. Diese machen die konstruktive Meisterleistung des Baus aus den fünziger Jahren erfahrbar. Die 23 Meter langen und nicht begehbaren Verbindungsröhren zwischen den jeweiligen Kugeln  wurden mit einem farbigen Lichtstrahl gefüllt.