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U-Bahnhof Sendlinger Tor

Ein neues Licht- und Farbkonzept am U-Bahnhof Sendlinger Tor Platz, 2013 – heute

Gewonnener Wettbewerb der Architekten Raupach Bohn in Zusammanarbeit mit Ingo Maurer.
Friederike Klesper arbeitete als freiberufliche Mitarbeiterin für Ingo Maurer und war von Projektbeginn bis 2016 Teil der Projektleitung.

Der U-Bahnhof Sendlinger Tor in der Münchner Innenstadt ist einer der wichtigsten Knotenpunkte des Münchner U-Bahnnetzes. Der 1971 eröffnete Bahnhof ist mittlerweile deutlich in die Jahre gekommen und soll von Grund auf instandgesetzt und modernisiert werden. Damit verbunden ist der Wunsch nach einem verbreiterten Vermarktungspotential im Sperrengeschoss. Aber auch eine vollständige Neugestaltung und Aufwertung des Erscheinungsbildes des Bahnhofes in allen drei Ebenen. Auf der Bahnsteigebene soll unter anderem ein Bypass, Treppen-Drehungen und neue Ausgänge geplant werden. Die Aufgabe des Wettbewerbes war es daher ein ganzheitliches Gestaltungskonzept für alle 3 Ebenen zu schaffen. Ein heller, freundlicher, moderner U-Bahnhof mit einer zeitgemäßen und attraktiven Gestaltung der Fassaden, Böden und Decken mit geeigneten Materialien und in Verbindung mit einem modernen Licht- und Farbkonzept.  Letzteres sollte einen entscheidenden Beitrag für ein schlüssiges Lichtkonzept leisten. Die Entwicklung eines solchen Lichtkonzeptes war daher wesentlicher Bestandteil der Wettbewerbsaufgabe.

Den Zuschlag für den Umbau erhielt das Konzept der Arbeitsgemeinschaft Raupach + Bohn mit der Lichtgestaltung von Ingo Maurer und Team.

„Die Lichtgestaltung reagiert sehr gut auf die unterschiedlichen Raumsequenzen in dem Bahnhof. So werden die Bereiche des ruhigen Gehens wie auch die durch die fahrenden Züge dominierten Bereiche mit dem Lichtkonzept begleitet. Die Nutzungen und räumlichen Absichten werden durch den Einsatz der Lichtobjekte unterstützt. Im Sperrengeschoss, in dem alle ankommen, sich orientieren und verteilen, prägen große Leuchten den Raum. Diese Leuchtkörper vermitteln eine hohe Leistungsfähigkeit in Hinblick auf die technischen Anforderungen wie auch die atmosphärisch-gestalterischen Erwartungen. “ …so die Beurteilung der Jury.